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Aktuelles

  • Deutscher Studienpreis 2018
    Der Wettbewerb richtet sich an Promovierte aller Fachrichtungen, die im Jahr 2017 eine exzellente...[mehr]
  • Adolf-Martens-Preis // Auszeichnung für herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen
    Der Adolf-Martens-Fonds e.V. schreibt zum 14. Mai den Adolf-Martens-Preis aus. Bei der Auslobung...[mehr]
  • MSU sagt Danke!
    Am Ende eines forschungsintensiven und von vielerlei Erkenntnissen gekrönten Jahres möchten wir die...[mehr]
  • 131. Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium
    Am Donnerstag, den 05.12.2017, findet von 18:00 bis 20:00 Uhr das 131....[mehr]
  • Anmerkung zu den ausgehängten Listen zur Gefährdungsbeurteilung
    Die an unserem Lehrstuhl aushängenden Listen (W.08) dienen ausschließlich der...[mehr]

Über das Lehr- und Forschungsgebiet

Die Sicherheitswissenschaft setzt sich insbesondere mit den Risiken dynaxer soziotechischer Systeme unserer modernen Industriegesellschaft auseinander. Sicherheitstechnische Maßnahmen werden dann konzipiert, sobald auf Grundlage systematischer Analysen  festgestellt wurde, dass Risiken für den Menschen und seine Umwelt nicht tolerierbar sind. 

Sicherheitstechnik ist eine eigenständige Disziplin an der Bergischen Universität Wuppertal. Um alle Aspekte umfassend in den Blick zu bekommen, von denen Risiken abhängen, ist eine methodische Basis erforderlich. Dies beinhaltet technische, verhaltensorientierte  und organisatorische Komponenten und deren Interaktionen, integriert in eine ganzheitliche Betrachtung von Systemen und deren Systemelementen einschließlich derer Um-Systeme.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Uli H. Barth, studierte selbst beim Gründungsvater der Sicherheitswissenschaft und ist Initiator der ‚Peter C. Compes School of Safety Science‘. Prof. Dr. Barth führt den Lehrstuhl ‚Methoden der Sicherheitstechnik/Unfallforschung‘ wert-konservativ in der Tradition der 1974 in Wuppertal als eigenständige ingenieurwissenschaftlichen Fakultät gegründete ‚Sicherheitstechnik‘, zugleich aber auch innovativ im Hinblick auf die insbesondere an den Grenzbereichen der bestehenden Technologien und Prozesse ständig augenscheinlich werdenden Sicherheitsfragen.

Das Wissenschaftlerteam fokusiert sich vorrangig auf die Entwicklung, Modifikation und Anwendung sicherheitlicher Methoden als Querschnittsfunktion der Sicherheitswissenschaft. Die besondere Fähigkeit des Querschnittsdenkens und ihre vielfältige Verzahnung mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen sind darauf gerichtet, nachhaltig positive Beiträge zu industriellen und gesellschaftlichen Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen in unserem Land zu ermöglichen.

Die Lehre zielt darauf ab, die Studierenden systematisch an Sicherheitstechnik heranzuführen und spezifisches Grundwissen zu vermitteln. Dies soll die Studierenden auf ihre beruflichen Aufgaben vorbereiten und diese zu fachlich kompetentem und gesellschaftlich verantwortlichem Handeln befähigen. Die Forschung zielt darauf ab, die methodologische Fundierung der Sicherheitswissenschaft weiterzuentwickeln und die erzielten Kenntnisse an die Anwender zu transferieren.